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09.02.2026

2. Herren: TSV Lunestedt II - Hundsmühler TV 9:7

Am vergangenen Samstag empfingen wir die Sportsfreunde vom HTV, welche aufgrund anhaltender Personalprobleme wahrlich als Leidgenossen betitelt werden können. Die Gäste mit Rückkehrer Clauß, sowie Ersatzspielern Meyer und Rüdebusch, dafür aber ohne Hellhoff und Wreden. Wir ohne den erkrankten Matze, dafür aber mit dem Chef der Meute André (danke an dieser Stelle für deinen kurzfristigen Einsatz!).

Wir entschlossen uns, die bestehenden Doppel zusammenzulassen, und sollten damit den richtigen Riecher beweisen. Loocki zerrte mich erfolgreich zu einem 3:0 über Hoffschröer/Rüdebusch, während Uwe und André dem Spitzendoppel der Gäste Albers/Siepker nach drei Sätzen gratulieren mussten (0:3). Peter und Thorben schienen sich gegen Clauß/Meyer schon mal auf ihre im Einzel folgenden Entscheidungssätze einstellen zu wollen und behielten beim 3:2 die Nase vorn.

Im oberen Paarkreuz schienen Uwe und Peter den Aufschwung des letzten Spieltags mitzunehmen. So zeigte sich Uwe gegen Siepker kämpferisch, gewohnt variabel und nervenstark und schließlich siegreich (3:1), während Peter nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung über Albers nochmal zum Nachsitzen gezwungen wurde. Nach den deutlich verlorenen Sätzen 3 und 4 beendete jedoch Peter die Stunde nach seinem Ermessen und zu unseren Gunsten (3:2).

In der Mitte hatte ich gegen Clauß wie schon bei unserem ersten Aufeinandertreffen in der vorletzten Saison nur wenig zu bestellen (0:3), während Loocki sich nach famosem ersten Satz einer immer sicherer werdenden Abwehr Hoffschröers beugen musste (1:3).

Unten schien Thorben abermals den Geschmack des Nervenkitzels auskosten zu wollen, behielt aber wie schon gegen Hude einen verhältnismäßig kühlen Lockenkopf und zog sein Einzel gegen Rüdebusch an Land (3:2). Im Duell der Namensvetter, konnte unser André leider nur vereinzelt spielerische Akzente setzen, zeigte jedoch Sanitäterqualitäten bei der Versorgung einer Handverletzung seines Gegners (0:3).

Beim Zwischenstand von 5:4 ging es also in die zweite Einzelrunde, in der Uwe auf einen zunehmend hilfloser dreinblickenden Albers traf, den Uwe in beeindruckender Manier mit 3:0 in Schach hielt. Am Nachbartisch zeigte sich bei Peter ein konträres Bild zum ersten Spiel. Nach 0:2 Rückstand lief Peter nochmal richtig heiß und hinterließ bei Siepker und den Zuschauenden nur ein vermeintliches „what the Frick?!“ (3:2).

Gegen Hoffschröer gelang es mir diesmal leider nicht wie in der Hinrunde, dessen Abwehr auszuhebeln und die mir gebotenen Chancen zu nutzen (0:3). Loocki hingegen zog Clauß nach verlorenem erstem Satz langsam aber sicher den Zahn und brachte uns somit den 8. Punkt ein (3:1).

Thorben erweckte im zweiten Durchgang den Eindruck zu viele Nerven in den vergangenen gewonnenen Entscheidungssätzen gelassen zu haben. So brachte er gegen Meyer leider nur einen der ersten drei knappen Sätze nach Hause und verlor in Folge etwas unter Wert (1:3). André hingegen schrammte gegen Rüdebusch nur knapp an einem Satzgewinn vorbei, wonach letzterer immer besser ins Spiel fand und unserem Spartenleiter schlussendlich keine Chance ließ (0:3).

Als Loocki und ich beim Stand von 8:7 zum Entscheidungsdoppel in die Box gingen, hatte sich die Mehrheit der Anwesenden vermeintlich schon auf ein 8:8 eingestellt, doch manchmal kommen die Dinge halt anders als erwartet. Nachdem wir nach einer 10:6-Führung im ersten Satz schließlich unseren 7. Satzball zu nutzen wussten, zogen wir doch tatsächlich auch die nächsten 2 Sätze an Land, um den 9:7-Heimerfolg dingfest zu machen.

Nach Bällen und Sätzen verloren, die 4 knappen 5-Satz-Partien allesamt gewonnen und einer Doppelbilanz von 3:1, ergriffen wir somit abermals den vermeintlich letzten Strohhalm, um im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin ein Wörtchen mitzusprechen.

Während die Hälfte der Mannschaft mit den Hundsmühlern an der Dartscheibe in die dritte Halbzeit ging, schaffte es André nicht ganz pünktlich zur Sportschau. Uwe und ich hingegen schmiedeten beim neu eröffneten Italiener schon mal die Anfahrt für das kommende Auswärtsspiel in Sittensen, während wir auf unsere Nachzügler warteten, um besagten letzten Strohhalm zu feiern.

Wie es in Sittensen lief, lest ihr weiter oben.

Bis neulich,
Henning

Spielbericht

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