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24.03.2024

3. Herren: Die glorreichen Sieben: Zweiter Akt

Erster Akt: MTV Elm

Dritter Akt: ATSV Sebaldsbrück

VfL Sittensen II - TSV Lunestedt III 9:2

Nach einer kurzen (oder in Loockis Falle gar keiner...) Nacht hieß es für uns Martin raus, Thorsten rein und ab nach Sittensen. Da Sittensen zu den Mannschaften gehört, deren Aufstellung man vor Spielbeginn eher erwürfeln kann als alles andere, verzichteten wir auf einen „Schlachtplan“ und nahmen das Spiel so wie es kommen sollte. Meine Stille Hoffnung in der Sittenser Halle auf meinen ehemaligen Rostocker Weggefährten Tim Voß zu treffen wurde zwar nicht erfüllt, jedoch begrüßte uns Sportsfreund „Koggääääää“ mit seinem Lächeln in feinster Grinsekatzen-Manier, während Ronald und ich wenig später Bruder und Papa Voß im Doppel gegenüberstanden. Hier spielten Ronald und meine Wenigkeit eigentlich immer gut mit, trafen aber vor allem in den Endphasen der jeweiligen Sätze die falschen Entscheidungen und verloren somit verdient mit 0:3. Am Nachbartisch setzte es nach zwei sehr engen und einem deutlichen Satz die zweite Doppel-Niederlage für Loocki und Tiger, gegen den an diesem Spieltag wiedererstarkten Gerken und Mitstreiter Jaschinski. Arne und Thorsten kamen gegen Slodczyk/Kogge ordentlich unter die Räder und machten den Fehlstart perfekt (0:3).

Oben vermochte es Tiger nicht die ihm gegebenen Satzbälle in den ersten zwei Durchgängen zu nutzen, woraufhin Jona Voß nichts anbrennen lies und Tiger mit einem weiteren 0:3 abstrafte. Loocki, der neben dem gegebenen Schlafmangel auch mit den Spielbedingungen zu kämpfen hatte, sah gegen Gerken zunächst gar nicht durch, bevor er nach mehr als einer Stunde Spielzeit (an dieser Stelle „Props“ an Mathe-Ass Arne) den ersten Satzgewinn unserer Mannschaft markierte. Leider beließ er es bei diesem und strich somit die nächste Niederlage ein (1:3). Slodczyk machte indes mit Arne da weiter, wo er im Doppel aufgehört hatte und schickte ihn noch während der Dauer der Begegnung Loocki/Gerken aus der Box (0:3). Beim Stand von 0:6 betraten Thorsten und ich die jeweiligen Boxen und schickten uns nochmal an das Ruder herumzureißen. Ich musste gegen Nils Voß mit Verblüffung feststellen, dass es sich bei meinem Gegenüber wohl um das einzige Mitglied der Familie Voß handelt, welches eine bessere Rückhand als Vorhand vorzuweisen hat. Nach kurzer Lobhudelei durch Schiedsrichter Gerken und gewonnenem Mammutsatz (20:18 im Dritten) vermochte ich es doch tatsächlich den ersten Punkt für unsere Mannschaft zu erzielen (3:1). Thorsten tat es mir gleich und drehte am Nachbartisch gegen Jaschinski einen 0:2-Rückstand in einen 3:2_Erfolg. Wer jetzt auf die große Wende gehofft hat sollte bitter enttäuscht werden. Kogge behielt gegen Ronald stets Oberwasser und setzte sich klar in drei Durchgängen durch. Loocki schaffte es nicht die engen Sätze 3 & 4 für sich zu entscheiden und unterlag somit einem stetig besser werdenden Jona Voß (1:3). Tiger, der 20 Jahre auf ein erneutes Duell mit Gerken warten musste, ging nach gewonnenem erstem Satz ein wenig der Sprit aus, woraufhin er nicht nur das Spiel verlor, sondern auch einen Schlussstrich unter unsere Graupenleistung zog (1:3).

Um Tiger wieder aufzutanken und unsere Kräfte für die anstehende Partie gegen Sebaldsbrück zu sammeln kehrten wir nach nettem Plausch mit unseren Gastgebern im nächstbesten Griechen (wo auch sonst...) ein, um am Folgetag den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Ob uns der Besuch beim Griechen die nötige Menge Zielwasser verschafft hat oder wir den falschen Kraftstoff getankt haben lest ihr dann morgen.

Bis neulich,
Henning

Spielbericht

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