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18.02.2023

2. Damen: Unerwartete Auswärts-Schlappe gegen Dannenberg

Beim Auswärtsspiel gegen Drochtersen waren wir auf eine schnelle Niederlage eingestellt, die dann ja auch weitestgehend eintrat. Gegen Dannenberg hingegen legten wir unsere Hoffnungen auf einen schnellen Sieg, hatten wir das Hinspiel doch mit 8:2 gewonnen. Aber wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Vielleicht hätte es uns schon misstrauisch stimmen sollen, dass die gegnerische Nummer Eins und Zwei beim Hinspiel gar nicht dabei waren. Ehrlich gesagt ist uns das erst nach dem Spiel so richtig aufgegangen; wer achtet denn auch siegesgewiss auf derart unbedeutende Details.

Während Ingeborg und Frauke in ihrem Doppel punkten konnten, waren an diesem Abend im Doppel Eins Not und Elend vereint. Zu sagen, Coco und ich hätten nicht ins Spiel gefunden, wäre noch geprahlt, es ging wirklich nichts zusammen. Eine der Gegnerinnen überraschte uns dabei wiederholt mit einem Aufschlag, der einen derart komischen Spin hatte, dass der Ball bei der Annahme in alle Himmelsrichtungen versprang. Coco machte dann den irrwitzigen Vorschlag, ich solle den Ball mit der Vorhand annehmen. Das habe ich ungelogen im Doppel in meinem ganzen Leben noch nie gemacht, es war also eine Premiere. Wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter noch eine solche spielerische Flexibilität an den Tag legen kann. Der Tipp war auch durchaus berechtigt, hat uns am Ende aber auch nicht mehr geholfen.

Bis zur letzten Einzelrunde konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten, doch dann ging leider nichts mehr. Gegen die gegnerische Nummer Drei wollte und musste ich eigentlich unbedingt gewinnen. Wer mich kennt weiß, wie sehr ich solche Situationen „liebe“. Nun kam auch noch eine deutliche Unterzuckerung dazu, die ich mittels des Inhalts von Fraukes Tupperdose bekämpfen wollte. Wahrscheinlich aufgrund der Kritik in meinem letzten Bericht hatte Frauke jedoch bereits alles inklusive Kohlrabi verzehrt. So geriet ich nach einer 2:0-Führung dann doch noch gehörig unter die Räder und auch sonst konnte niemand mehr das Ruder herumreißen.

Nach dieser epischen Schlacht stand nun also die 8:5-Niederlage zu Buche. In der Umkleide erfolgte dann die Diskussion, die in Herrenmannschaften gänzlich unbekannt sein dürfte:

Duschen mit oder ohne Haare waschen? Oder gleich die Zweitfrisur überstülpen? Fragen über Fragen…

Mal sehen, ob es uns im heimischen Lune-Dom endlich gelingt, die ersten Zähler der Rückrunde einzufahren.

Nicole

Spielbericht

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