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2. Herren: Lune II siegt im Kreisderby und sichert den Klassenerhalt in der Relegation
TSV Lunestedt II – TSV Lamstedt 9:4
Nach nunmehr 35 Wochen fand die Spielzeit 25/26 am vergangenen Sonntag mit der diesjährigen Relegation ihr wohlverdientes Ende. Durch den Teilnahmeverzicht des TV Dinklage ergab sich ein Kreisderby mit dem TSV Lamstedt, dessen
zweite
29.11.25 in
Durch die Abwesenheit von Loocki und Matze sahen wir uns abermals gezwungen, neue Doppel in die Waagschale zu werfen. Das neu formierte Doppel unserer Spitzenspieler wusste sofort zu fruchten und brachte uns gegen Czesinski/Steffens in drei glatten Sätzen in Führung. Das neu formierte „Hobbitdoppel“ bestehendaus Julia und meiner Wenigkeit machte zwar optisch eine gute Figur, konnte gegen von See/Meyer jedoch zu wenig Akzente setzen (0:3). Um Hüse nach sechsmonatiger Pause den bestmöglichen Wiedereinstieg zu ermöglichen, bekam er kurzerhand Thorben an die Hand, mit dem er zuletzt in Hambergen seinen letzten Doppelerfolg verzeichnen konnte. Mit ihrem 3:1-Erfolg über Bömmelburg/Krüger brachten uns die beiden mit 2:1 in Führung und verdienten sich somit die ersten Baklava des Tages.
Uwe und Peter taten es ihnen gleich und erhöhten mit ihren sehenswerten 3:1-Erfolgen über Meyer und von See auf 4:1. In der Partie gegen Bömmelburg sah ich mich nicht nur meinem Gegenüber ausgesetzt, sondern auch der Angst vor der eigenen Spieleröffnung und verlor in Folge im Decider (2:3). Am Nachbartisch schienen Hüse und Czesinski indes einen Wettbewerb abzuhalten, wer mit mehr Bandagen und den dazugehörigen Körperlichen Wehwehchen an den Tisch geht. Wusste Hüse hier noch die Oberhand zu behalten (solides 3:2 was Bandagen angeht), bestach Czesinski durch Kampfesgeist und entschied den Vergleich mit dem kleinen weißen Ball für sich (1:3). Thorben überzeugte gegen Steffens mit derart starkem Aufschlagspiel, dass die Hälfte seiner 34 erzielten Punkte gefühlt nach 1-2 Kontakten entschieden waren (3:0). Julia legte gegen Krüger los wie die Feuerwehr, löschte ihre Chancen auf einen eigentlich verdienten 3:0-Erfolg jedoch mit zu vielen liegen gelassenen hohen Bällen (1:3). Da ich mich mit diesen auch mehr als schwertue, sollten wir in der kommenden Spielzeit vielleicht weitere teambildene Maßnahmen durchexerzieren, um unserem (Größen-) Problem künftig vielleicht mit Räuberleiter oder Huckepack begegnen zu können.
Beim Zwischenstand von 5:4 ging es in die zweite Hälfte, in der uns Uwe und Peter ein dringend benötigtes Break verschaffen sollten. Uwe legte beim Stand von 1:2 gegen von See die nötigen Schippen drauf und gewann die nächsten beiden Sätze klar (3:2), während Peter aus allen Lagen feuernd die Blockwand Meyers durchbrach (3:1). Im Anschluss fand ich gegen Czesinski doch tatsächlich meine verschollen geglaubte Vorhand wieder und sicherte den heiß begehrten achten Punkt (3:1). Im Anschluss lieferten sich Thorben und Hüse einen Wettstreit, wer der beiden letztendlich einen Deckel auf diese Partie machen sollte. Während Ersterer Krüger phasenweise nach allen Regeln der Kunst an die Wand spielte, stand Zweiterer nach zwei knapp verlorenen Sätzen gegen Bömmelburg bereits mit dem Rücken zur Wand. Es folgte ein Programmwechsel, in dessen Folge Hüse kurzerhand zu T(R)T Spor umschaltete und die kommenden drei Sätze an Land holte (3:2). Mit seinem Sieg zog Hüse den 9:4-Schlussstrich unter die Partie und krönte uns somit zum Sieger der diesjährigen Relegation. Bleibt nur noch zu sagen:
An dieser Stelle im Namen der Zweiten auch herzlichen Dank an alle, die der Lunestedter Halle einmal mehr das nötige Quentchen an Leben eingehaucht und uns unterstützt haben. Drücken wir alle die Daumen, dass wir uns nicht allzu schnell in dieser Situation wiederfinden werden.
In alter Frische und bis neulich,
Henning