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Dritte: Fredenbeck, Freude, Freimarkt
VfL Fredenbeck - TSV Lunestedt III 5:5
Mit einer ausgeklügelten Logistik traten wir die Reise ins ferne Fredenbeck an.
Peter
Nach den vorigen Auswärtsspielen in Fredenbeck hieß es in den Berichten oft, dass die Fredenbecker die heimstärkste Mannschaft der Liga sind. Das wusste Martin "Kaiser" Kück allerdings anders einzuordnen: "Heimstark? Nee, wir sind einfach nur auswärtsschwach." Den Vorwurf, dass Fredenbeck Meister werden könnte, kommentierte er hingegen deutlich selbstbewusster: "Wir rasieren richtig!"
Ein weiteres Argument für die Favoritenrolle der sympathischen Gastgeber war allerdings die Tatsache, dass sie noch keinen Minuspunkt auf dem Konto haben (bzw. hatten) und tags zuvor sogar 6:4 in Elm siegten. Mit unserer bisher standardisiertesten Aufstellung konnten Henning, Tiger, Julia und ich also befreit aufschlagen.
Den Doppelwettbewerb beendeten wir mit 1:1 erneut überdurchschnittlich gut. Irgendwann werden Julia und ich die ganze Liga überraschen und auch einfach mal einen Satz gewinnen. Irgendwann... Zunächst überraschten wir im ersten Satz aber Martin, als der Ballwechsel zum 8:9 plötzlich sehr ausführlich von seinem Partner Arne Schlösser und uns analysiert wurde, bis es im Gelächter endete. Dass Martin uns anschließend Verbesserungsvorschläge für die Doppelaufstellung mit auf den Weg gab, zeugt aber doch von etwas Mitleid.
Arne Schlösser war es auch, der seine Aufschläge im Match gegen Henning gut zu analysieren wusste: "Meine Aufschläge wären eigentlich ganz gut, wenn die nur nicht so schlecht wären." Am Nebentisch kommentierte Carsten "Helmut" Springmann Tigers Schnelligkeit deutlich provokanter: "Wie kann der den Ball denn noch kriegen? – In dem Alter!"
Dass am Ende ein 5:5 auf der Anzeige stand, führte uns dann zum zweiten Teil der Überschrift dieses Berichts. Den Fredenbeckern in ihrer eigenen Halle die makellose Punktebilanz zu ruinieren, fühlte sich definitiv wie ein Sieg an. Daher muss ich dieses Mal auch gar nicht über die ungewohnten Spielbedingungen jammern.
Nach einem geselligen Beisammensein bei Bockwurst, Salat und dem Bezirksligakracher
Mit einem Zwischenstopp bei unserer
Ersten
Weiter geht es am Mittwoch, den 11.11., in eigener Halle gegen Stade. Das könnte herausfordernd werden.
Arne





