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17.10.2026

Dritte: Sieg gegen Wremen mit dem nächsten Reaktivierten

TSV Lunestedt III - TuS Wremen 6:4

In unserem einzigen kreisinternen Duell der Liga gastierte am vergangenen Freitag der punktgleiche Tabellennachbar aus Wremen in Bestbesetzung bei uns. In unseren Reihen hingegen fehlte Henning entschuldigt. Nachdem Oldo gegen Hambergen in die Bresche gesprungen war, war es nun Mathis, der seinen Schläger entstaubte und nach seinem Einsatz in Buxtehude vorige Saison nach etwa zehn Monaten wieder an der Platte stand.

Ungewiss und ratlos ging es an die Aufstellung der Doppel. Dass wir uns dabei durchaus dem Spott der Zuschauer aussetzen mussten, haben wir wohl unseren bisher eher mäßigen Doppelergebnissen zuzuschreiben. Mit einer Heerstedter und einer Ritterhuder/Sellstedter Kombination konnten wir uns aber dank dem Fünfsatzsieg von Julia und Mathis gegen Marius Rißmüller und Daniel Reifschneider mit 1:1 (für unsere Verhältnisse also überdurchschnittlich gut) aus der Affäre ziehen.

Gegen Ex-Lunestedter Dominik Hamm (das letzte Punktspiel für Lunestedt bestritt er am 03.12.2007) war an diesem Tage weder im Doppel noch im Einzel genügend Kraut gewachsen. Da wir uns gegen seine drei Teamkollegen aber ganz gut anstellten, war dennoch der Sieg drin.

Beim Stand von 5:4 bestritt Mathis vor guter Zuschauerkulisse das letzte Einzel gegen Julian Holsten und zog den vierten Satz nach Abwehr des ein oder anderen Satzballs 15:13 an Land. 6:4! Dass Mathis sicher nicht mehr in den fünften Satz musste, wusste Julia natürlich dank der 2,5-Stunden-Regel schon vorher.

Nach zwei 4:6-Niederlagen fühlt sich so ein 6:4 redlich erarbeitet an – erst recht, wenn man in dieser Aufstellung eher nicht die Favoritenrolle innehatte. Es ist dabei schon sehr praktisch, dass Mathis einfach kein Training benötigt. Vielen Dank an die Zuschauerinnen und Zuschauer fürs Zählen, Anfeuern, Fotografieren und Coachen!

Kommen wir nun aber zum Eingemachten: Wer den vorigen Bericht gelesen hat, weiß, dass die Quantität des Hackepeters bei den ungeliebten 4er-Teams noch zu kalibrieren ist. Julia bewies Mut zum Mett und steigerte die Menge um 50 Gramm. Es schien, als wäre das schon eine gute Annäherung. Dass Mathis am Verzehr beteiligt war, dürfte ausgleichen, dass uns nur drei der vier Wremer beim Essen beehrten. Es ist allerdings noch zu analysieren, welche Auswirkungen es dabei hatte, dass Julia die Zwiebeln im heimischen Kühlschrank vergaß.

Abschließend ging es noch an die Planungen für das nächste Spiel kommende Woche in Fredenbeck – bzw. eher für die Après-TT-Veranstaltung. Lasst euch überraschen...

Arne

Spielbericht

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