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Dritte: Selbst Oldo konnte uns gegen Hambergen nicht retten
TSV Lunestedt III - FC Hambergen II 4:6
Henning musel jet do České republiky. Das ist Tschechisch und heißt: Henning musste nach Tschechien. Da unsere Reservisten an diesem Freitag Reservisten blieben, bedurfte es noch eines Ases aus dem Ärmel, um gegen die hochmotivierten Hamberger mithalten zu können. Dafür gelang uns tatsächlich die Verpflichtung der regionalligaerfahrenen Lunestedter Legende Björn Oldenstädt, über zwei Jahre nach seinem letzten Punktspiel. Zum Glück war sein letztes Training immerhin nur ein halbes Jahr her.
Gegen Hambergen galt es Punkte einzufahren und den Rückenwind vom
Sieg
In den Einzeln punkteten wir alle, aber so gut wie sich das jetzt liest, war es dann doch nicht. Denn mit je einem Einzelsieg waren es nur vier Zähler. Die (teilweise) gelosten Doppel kamen nicht über jeweils einen Satzgewinn hinaus. Damit hieß es im dritten Spiel zum zweiten Mal 4:6 – wieder knapp vorbei. Dass wir sowohl nach Sätzen, als auch nach Bällen die Nase vorn hatten, nützt leider wenig.
Im neuen System der 4er-Mannschaften ist so ein 0:2-Rückstand tatsächlich gar nicht so einfach aufzuholen. Wenn von euch noch jemand Tipps für unsere Doppel hat, meldet euch am besten noch vor unserem Spiel am nächsten Freitag in heimischer Halle gegen Wremen.
Nicht nur wir fragten uns das, auch Henning schrieb aus der Ferne:
Woran het et jelegen?" Julia verschob die Antwort darauf auf diesen Bericht. Doch auch jetzt gibt es da keine entscheidenen Erkenntnisse, die zur Lösung des Falls beitragen. Vielleicht wurden die Hamberger zu gut von Kai Grotjohann und Tarek Raudszus angefeuert, vielleicht war es Lospech bei unseren Doppeln, vielleicht hätten wir mindestens eines der drei Fünfsatzspiele gewinnen sollen oder vielleicht spielten die Gäste auch einfach besser als wir.
Die neuen 4er-Mannschaften stellen einen aber nicht nur am Tisch vor Herausforderungen, auch die Logistik des Einkaufs für das gesellige Beisammensein nach dem Spiel bedurfte einer Neukalkulation. Aus mathematischer Sicht offenbarte die Strukturreform ein entscheidendes Dilemma: Gemäß dem sogenannten Gesetz der großen Zahlen glättet sich der individuelle Mett- und Brötchenbedarf bei zwölf Personen (auch hinsichtlich etwaiger Menschen mit vegetarischer/veganer Ernährung) noch zu einem verlässlichen Mittelwert. Bei einer Reduktion auf lediglich acht Konsumenten potenziert sich die statistische Varianz des Hackepeterverzehrs jedoch in kaum planbare astronomische Höhen. Lange Rede, gar kein Sinn: Während früher kollektive Ausreißer nach oben oder unten durch die Gruppengröße abgefangen wurden, droht nun im schlimmsten Szenario entweder eine aus gastronomischer Sicht katastrophale Unterversorgung oder eine ökonomisch unverantwortliche Überproduktion.
Wir behalten das mal im Blick. Vielleicht wäre die Einführung eines offiziellen Hackepeterkoeffizienten je Team die Lösung. Mal schauen, wie es nächsten Freitag gegen Wremen kulinarisch läuft.
Arne
PS: Unser geschätzter Gegner André Steffens ergänzte passend zu obiger Betrachtung des logistischen Problem noch eine quantitative Analyse der optimalen Hackepeter-Masse des Instituts für angewandte Mett-Forschung.
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