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30.09.2026

Zweite: Alle Jahre wieder – Lune II strauchelt sich in die Saison

Am vergangenen Wochenende startete die Zwote, bestehend aus Peter, Uwe, Hüse, Thorben, Matze und meiner Wenigkeit, mit Spielen in Dissen und Oldenburg in die Spielzeit 26/27.

TSG Dissen – TSV Lunestedt II 9:6

Das Spiel gegen Dissen kann mit Sicherheit mit dem Attribut „bittersüß“ betitelt werden. Zwar erlaubte die verspätete Ankunft des Lunebusses der Hälfte der Mannschaft, in den Genuss von frischer Grolländer-Eiscreme zu kommen, ging jedoch auf Kosten mehr oder weniger wichtiger Einspielzeit. Diese schienen wir zunächst nicht zu benötigen, starteten wir doch dank Hüses neu formierten Doppeln mit einem sagenhaften 3:0 in die Partie. Ein gefühltes Novum – jedenfalls seit meinem Mitwirken in dieser Mannschaft. Als Uwe dann auch noch in fünf Sätzen Fynn Pörtner niederrang, waren wir zunächst dicke da. Muschak sollte im Anschluss gegen Peter die Wende aus Sicht der Gastgeber:innen einleiten und sich in der zweiten Einzelrunde gegen Uwe regelrecht in einen Rausch spielen. Mit Verbandsliga hatten einige der hier gebotenen Bälle jedenfalls wenig zu tun. Lina Hasenpatt erwies sich mit ihren zwei Fünfsatzsiegen über Hüse und Thorben als vermeintlich nervenstärkste Akteurin an diesem Abend, während Letzterer im Duell der Namensvetter gegen Rabbe die Oberhand behielt. Matze und meine Wenigkeit bekamen gegen Jannis (Lippold) und Janis (Pörtner) in Runde 1 mächtig Haue. Während Matze daraufhin in Runde zwei die richtigen Antworten gegen Janis fand, kam ich gegen Jannis so absolut gar nicht ins Spiel und besiegelte mit meiner Niederlage den Endstand von 6:9.

Die dritte Halbzeit sollte dann jedoch so einige Leckerbissen für uns bereithalten. Angefangen mit dem immer wieder aufs Neue begeisternden fahrbaren Kühlschrank der Gastgeber:innen, über das gemeinsame Abendessen im „Plitzebramel“ inklusive Geburtstagsrunde seitens Sportsfreund Wehrkamp-Lemke, und schließlich einer von Matze geplanten Kneipentour durch Osnabrück.

Als einziger Kritikpunkt kann hier lediglich vermerkt werden, dass die von Sportsfreund Runge gewählten Kneipenspiele viel zu kompliziert sind. Ich meine, wer will schon Kopfrechnen um 2 Uhr nachts?!

Orcas Oldenburg – TSV Lunestedt II 9:2

Nach einer kurzen und eher wenig erholsamen Nacht, in der einige Teammitglieder Bekanntschaft mit meiner Interpretation von Walgesängen machten (SORRY, Hüse!), machten wir uns auf den Weg nach Oldenburg zu den dort ansässigen Waltieren.

Der erneute Versuch, die Einspielzeit möglichst gering zu halten und dafür maximal in den Doppeln durchzustarten, scheiterte grandios. Während Peter und ich chancenlos gegen Wraase und Ohlrogge waren (0:3), unterlagen Uwe und Matze Ex-Lunestedter Jo Schnabel und Jeddeloh hauchzart im Fünften. Lediglich Thorben und Hüse wussten gegen Felker und Stucke zu überzeugen (3:1).

Allzu viel sollte daraufhin von unserer Seite nicht mehr kommen. Lediglich Thorben biss sich erfolgreich gegen Jeddeloh durch, während Uwe, Peter und Hüse ihren Gegnern doch recht deutlich gratulieren mussten. Matze und ich sollten daraufhin die mögliche Wende auf den Schlägern haben, scheiterten jedoch jeweils in fünf Sätzen. Vielleicht ist mir nach meiner 2:0‑Satzführung bewusst geworden, dass die Orcas nicht etwa zu den Walen gehören, sondern tatsächlich die größte Delfinart sind. Somit war meine nächtliche Vorbereitung für die Katz und sollte im Rückspiel gegen Klicklaute ausgetauscht werden. Ob Hüse dem standhalten kann oder ich damit nicht vielleicht auch vermag, Fledermäuse anzulocken, finden wir aber besser nicht heraus.

In der zweiten Einzelrunde lieferte sich Peter noch ein kurzweiliges Spiel mit Jo, in dem beide eher den Eindruck erweckten, um den ansehnlichsten Punkt des Nachmittags zu spielen. Peter siegte hier in der B-Note, unterlag jedoch mit 1:3. Uwes Spiel gegen den Lunestedter Trainingsdauergast Wraase hätte vermutlich ebenso an einem Mittwoch in der heimischen Halle ausgetragen werden können. Unter den gegebenen Umständen sollte das 3:1 für Lukas jedoch den Schlussstrich unter die 2:9‑Auswärtsniederlage ziehen.

Somit starteten wir gewohnt nüchtern in die aktuelle Spielzeit und müssen wie so oft zusehen, im Training Gas zu geben, um nicht wie gefühlt jedes Jahr zum Ende der Hinrunde mit dem Rücken zur Wand zu stehen.

Großer Dank gilt den (Ex-) Lunestedtern, die am Sonntag den Weg nach Oldenburg fanden. Angefangen mit Nicole und Opa Vo, über Oldo, Heye und Malte. Wir entschuldigen uns für unsere Leistung und geloben am kommenden Sonntag Besserung, wenn es gegen Lamstedt geht. Immerhin das letzte Team, gegen welches wir gewinnen konnten.

Ich für meinen Teil schaue jetzt erst mal „Free Willy“ und „Blackfish“ und gebe anschließend im Training Gas.

Bis neulich,
Henning

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