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22.03.2026

3. Herren: Karaoke, Betonmischer und 9:1 gegen Werder

SV Werder Bremen II - TSV Lunestedt III 1:9

Vom Sofa aus erreichten wir am Dienstag den direkten Klassenerhalt in der BOL, als Stade in Elm unterlag. Nichtsdestotrotz reisten wir (fast) vollzählig nach Bremen. Ronald verweilte im verdienten Urlaub. Vor allem vielen Dank an Loocki, der viel Fahrerei auf sich nahm! Ein Sieg gegen Werder wäre doch ein gutes Warm-up bevor er am Tag darauf dem HSV in Dortmund auf die Finger schauen würde. Für Julia war es ein Spiel gegen ihren ehemaligen Verein: Bis 2012 spielte sie für drei Saisons mit den Werder-Damen in der Oberliga.

Für die Werderaner ist der Abstieg hingegen bereits besiegelt. Dennoch bot das größte Personalroulette der Liga – dem mittlerweile 17 Spieler/innen angehören – sechs motivierte Akteure auf, darunter selbstverständlich auch der Lunestedter Martin Runge.

Den sportlichen Teil kopiere ich mal eben vom Spiel gegen Buxtehude am vergangenen Wochenende: Nach unserer 2:1-Führung nach den Doppeln folgte zwar das ein oder andere umkämpfte Einzel, jedoch konnten wir diese ausnahmslos an Land ziehen.

Luca rächte sich dabei für die Niederlage im Hinspiel gegen Martin, indem er sich nach dem verlorenen Doppel kurzerhand entschied mit Thorbens Schläger anzutreten. Das sollte er vielleicht häufiger tun. Währenddessen stellte Paul Winkelmann fest, dass er gegen Loocki weder defensiv noch offensiv durchkommt: "Der bringt so viel wieder, der spielt wie Batman!" Dennoch war das ein starker Auftritt des 15-jährigen Abwehrers im oberen PK, der Thorben sogar an den Rand einer Niederlage brachte. Sein 3:1 gegen Oliver Helming scheint für etwas Rückenwind zu sorgen.

Das Bierchen nach dem Match gab es – wie bei Werder üblich – anschließend versteckt im Geräteraum. Julia entdeckte Parallelen: "Zum Biertrinken verstecken? Das ist ja wie früher auf dem Schulhof."

Einige von euch fragen sich jetzt vielleicht, was es denn nun mit dem Rest der Überschrift auf sich hat. Wir nutzten die Gelegenheit des Freitagabendspiels unweit des Bremer Viertels, um im selbigen noch das ein oder andere Getränk zu verzehren. Ein großes Dankeschön geht dabei an Leo Mazur und Nicolai Glowienka, die uns bei der Unterbringung unseres Gepäcks unterstützten und uns dazu sogar den Schlüssel für ihren Wagen anvertrauten.

Und es kam wie es kommen musste: Aus dem letzten Zug am Abend wurde der erste Zug am Morgen, Luca konnte mit Kentnissen aus Uwes Viertel-Fortbildung glänzen, im Butschern gab die Dritte ihr Karaoke-Debüt als Schläger gegen Mikrofone getauscht wurden, im Eisen gab es Betonmischer und (für Tiger) den ersten Krabbeldiewandenuff, anschließend Maerz, Perlen & Primaten, Rum Bumper's und Heartbreak Hotel... glaube ich. Nach Rückkehr von einem Konzert in Hamburg gesellte sich dann um 4:30 Uhr sogar noch Henning für ein Bierchen im Gleis 11 dazu.

Weiter geht's am nächsten Samstag in Elm. Mal schauen, ob wir bis dahin wieder nüchtern sind uns dort erneut in den Titelkampf einmischen können.

Arne

Spielbericht

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