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1. Damen: Zwei Spiele – drei Punkte: Keine schlechte Ausbeute
Am Freitag traten wir zunächst in heimischer Halle gegen den Spitzenreiter Altenbruch an und zogen uns mit einem Unentschieden achtbar aus der Affäre. Grundlage für den Punktgewinn war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der sogar die traditionell nicht gerade übertrainierten Mitglieder des unteren Paarkreuzes jeweils einen Punkt beisteuern konnten. Wichtig war im Nachhinein natürlich auch das gewonnene Doppel, bei dem Freia und ich 1:2 nach Sätzen und im vierten Satz 5:10 zurücklagen. Dann gelangen plötzlich ein paar Schläge aus der Kategorie „Nun ist es sowieso egal“ und wir konnten die Partie noch umbiegen.
Viel Zeit zum Erholen blieb nicht, da am Sonntag das Auswärtsspiel in Sebaldsbrück auf dem Plan stand. Bevor das Spiel losging, stellte Freia fest, dass sie noch nie in dieser Halle gespielt habe. Durch diesen sehr unwahrscheinlichen Umstand geriet sie völlig aus dem Häuschen und wollte sich gar nicht mehr einkriegen. Das war vielleicht auch der Grund dafür, dass sie spontan wieder einmal unseren Begrüßungsspruch änderte, was uns anderen ein schnelles Reaktionsvermögen abverlangte. Auch im Folgenden lieferte Freia einigen Stoff zum Schreiben und ich hoffe, sie wird mir das verzeihen.
In der Satzpause des Doppels konfrontierte ich Freia mit der völlig abwegigen Aussage, dass es mir gerade Spaß macht. Ihre Antwort: „Damit kann ich jetzt gar nicht umgehen!“ Das nebenan stattfindende Herrenspiel der Landesliga kommentierte sie folgendermaßen: „Also irgendwie spielen die schneller als wir. Ist aber auch egal, dafür können wir andere Sachen besser, stricken zum Beispiel.“ Auf mich trifft das nicht zu. Also das mit dem Stricken.
Zwischenzeitlich zeigte sich unsere Nummer Zwei unzufrieden mit dem Zustand ihrer Beinmuskulatur. Ich schlug daraufhin vor, dass wir ja mittwochs zum Steppen in die Halle gehen könnten. Fraglich ist allerdings, ob es dort altersgemäß niedrige Stepper gibt. Uns schwebt in etwa die Höhe des Sonntagsjournals vor (ohne Werbebeilagen).
Im weiteren Verlauf gelang uns das Kunststück, sage und schreibe sechs der sieben gewonnenen Spiele mit 3:0 für uns zu entscheiden. Hauptverantwortlich dafür zeichnete unser bärenstarkes oberes Paarkreuz. Dies sorgte sichtlich für Frust bei unseren Gegnerinnen, deren Gesichter sich zwischenzeitlich zur Faust ballten. Anschließend wurden wir angesichts dieser beeindruckenden Performance gefragt, ob wir aufsteigen wollen. Wir mussten darüber ein wenig schmunzeln, da uns nun wirklich nichts ferner liegt als das.
Wir haben nun eine längere Pause, da die nächsten Spiele erst im April stattfinden. Meine Ankündigung, in der Zwischenzeit an meiner Technik und Beinarbeit zu feilen, quittierte meine geschätzte Doppelpartnerin mit lautem Gelächter. Frechheit!
Nicole
Spielbericht TSV Lunestedt - TSV Altenbruch 5:5
Spielbericht ATSV Sebaldsbrück II - TSV Lunestedt 3:7