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27.01.2026

2. Herren: TV Hude II - TSV Lunestedt II 1:9

Feuer frei für Lune II: Zweite sendet Ausrufezeichen im Abstiegskampf

Nach unserem etwas weniger kurzweiligen Warm-up am Vorabend, ging es für uns mit derselben Band zur zweiten Vertretung des TV Hude, gegen die wir seit 3 Partien keinen Sieg einfahren konnten und zuletzt in der Hinrunde eine sehr schmerzhafte 7:9-Heimniederlage einstecken mussten.

In den Doppeln sollten wir es dieses Mal besser machen. So verkauften sich Peter und Thorben abermals gut gegen das Huder Spitzendoppel Meißner/Barghorn. Leider vermochten es unsere Jungs nicht, die ersten engen Sätze an Land zu ziehen, und verloren somit in Folge 0:3. Uwe und Matze machten derweil gegen Schoppe und den aus der Dritten aufgerückten Scherf eine ihrer bisher solidesten Partien (3:0). Anschließend zog mich Loocki erfolgreich durch die Partie gegen Schmitt/Piper (3:2), was uns die erste und letztlich andauernde Führung bescheren sollte.

Oben machten Peter und Uwe da weiter, wo sie am Vortag angesetzt hatten, und gewannen jeweils 3:1 gegen Schoppe und Schmitt. Während Peter sich nicht vom Kurznoppenspiel seines Gegners beeindrucken ließ und eine Vorhandbombe nach der anderen auf den Tisch feuerte, zeigte Uwe gegen seinen Namensvetter eine sehr konzentrierte und variable Leistung.

In der Mitte spielte Matze gegen Meißner mit Sicherheit eine seiner besten Partien der jüngeren Vergangenheit (3:2), während ich mir mit Barghorn erneut die Aufschlag-/Rückschlag-Fiesta aus der Hinrunde bot, welche abermals zu meinen Gunsten ausging und währenddessen nicht für krumme Bälle, sondern auch fliegende Schläger und Banden gut war (3:2).

Thorben schien derweil von seinem Sieg am Vortrag beflügelt worden zu sein und vermochte es doch tatsächlich, mit Dietmar Scherf einen Spieler zu schlagen, welcher normalerweise für die dritte Huder Mannschaft im oberen PK an den Start geht (3:2). Erwähnenswert hierbei sind vor allem die Sätze 1 und 5, welche unser Mannschaftsjüngster in der Verlängerung gewann und somit hoffentlich ein wenig Abgeklärtheit und Nervenstärke für die Zukunft dazugewann. Loocki bewies indes gegen Piper, dass seine ohnehin schon hohe Grundsicherheit durch seine Auftritte in der Oberliga noch ein wenig zugenommen hat, und ließ sich dabei nicht von einem hoch verlorenen ersten Satz beirren (3:1).

Als Uwe dann anschließend im Noppenduell gegen Schoppe gefühlt so ziemlich alles mit Ball und Gegner machte, was ihm in den Sinn kam (3:0), und somit einen Schlussstrich unter die Begegnung zog, waren sowohl Freude als auch vermeintlicher Ungläubigkeit keine Grenzen gesetzt. Mit 9:1 in Hude zu gewinnen und gegen die uns gebotene Aufstellung kein Einzel abzugeben, ist definitiv eine Ansage im Kampf um den Klassenerhalt. Erwähnt werden sollte hierbei aber auch, dass alle vier 5-Satz-Partien zu unseren Gunsten ausgingen und bis auf Uwes Einzel gegen Schoppe jedes Einzel in den Verlängerungssatz ging. 1–2 Spiele weniger und eine komplette zweite Einzelrunde, hätten die Kiste also richtig eng werden lassen können.

Im Anschluss ging es für uns, wie auch sonst, zum nächsten und anscheinend auch einzigen Griechen Hudes, bei dem es ausnahmsweise auch mal mehr als Oliven und Peperoni für die Freunde der pflanzlichen Kost zu holen geben sollte. Zwar war das Bier klein statt groß und die ersehnte Falafelpizza (ich wusste offen gesagt gar nicht, dass so etwas existiert...) machte zunächst einen Abflug, jedoch war schnell für Ersatz gesorgt und die fehlenden Milliliter nachgeschenkt, bevor es für uns auf den glatten Straßen Niedersachsens auf den Nachhauseweg ging.

Für uns als Mannschaft heißt es jetzt, den Aufwind von dieser extrem wichtigen Partie mitzunehmen und im Training weiter Gas zu geben, bevor es am Samstag, dem 07.02., um 15 Uhr gegen Hundsmühlen um die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht. Zuschauer:innen sind wie immer mehr als nur gern gesehen!

Bis neulich,
Henning

Spielbericht

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